Persönliche Meisterschaft: Ihr Ziel. Ihr Weg

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Was hat persönliche Meisterschaft mit Change Management zu tun?

Alles.

 

Peter Senge sagt dazu treffend: "Organisationen lernen nur, wenn die einzelnen Menschen etwas lernen. Das individuelle Lernen ist keine Garantie dafür, dass die Organisation etwas lernt, aber ohne individuelles Lernen gibt es keine Lernende Organisation." (P. Senge: Die fünfte Disziplin)

 

Carol Dweck nennt es den "Growth Mindset" im Vergleich zum "Fixed Mindset". Mihaly Csikszentmihalyi bezeichnet es als "Autotelische Persönlichkeit", Peter Senge spricht von "Personal Mastery", Jens Corssen vom "Selbstentwickler". Matthias Kolbusa nennt es "menschliche Reife".

 

Es geht um das kontinuierliche, lebenslange individuelle Streben, seine Fähigkeiten zu entwickeln und zu erweitern. Um diejenigen Ergebnisse zu erzielen, die man im Leben wahrhaft anstrebt. Eine Reise, die nicht aufhört, solange wir leben. Denn je weiter wir uns entwickeln, umso besser wissen wir, "was wir nicht wissen". Das macht uns weise – und bescheiden.

Die Kunst, den Wald und die Bäume zu sehen

Zwei Verhaltensweisen erzeugen die notwendige kreative Spannung, die uns auf dem Weg zur persönlichen Meisterschaft vorantreibt:

  1. Regelmäßige Klärung und Standortbestimmung über das, was uns im Leben wirklich wichtig ist: Was sind meine 'Big Five' im Leben, meine Vision von der besten Version meiner selbst? Eine 4K-Life Design-Bestandsaufnahme als regelmäßige Reflexionsroutine.
  2. Die Schärfung des Realitätssinns, der Wahrnehmung und Akzeptanz der Dinge, wie sie eben sind. Und die Fähigkeit, dies so auszusprechen oder zumindest anzuerkennen, auch wenn das bei sich selbst oder dem Umfeld zu unangenehmen Emotionen oder Konsequenzen führt. Eine Qualität, die ein guter Coach zu fördern weiß.

Aus der Abweichung zwischen Lebensziel und wahrgenommener Realität entsteht Motivation und der Wunsch, etwas zu ändern statt die eigenen Ziele abzuschwächen, sich mit den 'Realitäten' abzufinden oder zu akzeptieren, dass der Preis für eine Veränderung (noch) zu hoch ist. Hier fängt gutes Change Management an: Menschen dazu anzuregen, diese Reise zu beginnen oder ihren 4K-Life-Design-Kompass auf die geplante Veränderung auszurichten.

 

Warum das so selten wirklich in Unternehmen angestrebt wird? Weil das Risiko besteht, dass die Ziele des Unternehmens und des Einzelnen nicht länger zusammenpassen. Die Reflexions-, Führungs- und Beziehungsarbeit für die Übersetzung, den Dialog oder das Umdeuten ist aufwändig und risikoreich. Das Verharren im persönlichen Status Quo ist allerdings auch der wesentliche Grund für das Scheitern so vieler Veränderungsprojekte. Weil selbst in den Vorständen der Realitätssinn in Bezug auf das eigene Unternehmen getrübt sein kann. 

Den eigenen Kompass entwickeln

Drei Elemente der persönlichen Meisterschaft erachte ich als besonders wichtig:

  • Reflexionskompetenz bezogen auf die eigene Person, das Umfeld, Rahmenbedingungen, systemische Zusammenhänge, Naturgesetze, die "Facts of life".
  • Erkennen der eigenen Persönlichkeit, deren Stärken und Schwächen sowie die Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Potenzials
  • Verantwortung für sich und das eigene Leben übernehmen, Selbststeuerung üben und verbessern

Für die Übernahme von leitenden und Führungspositionen empfehle ich darüber hinaus, folgende Aspekte zu prüfen oder weiter zu entwickeln:

  • das Interesse an Menschen und Menschlichem
  • die Bereitschaft, End-Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und zu vertreten
  • die Fähigkeit, zwischen Person und Position zu trennen und der Verführung machtvoller Beziehungen zu widerstehen

Auf dieser Reise werden Sie jeglichem Change gewachsen sein und selbst die Veränderungen anstoßen, die Sie für sich als richtig erachten. Mein facettenreiches Dienstleistungsangebot unterstützt Sie auf Ihrer Reise: Gerne bin ich Ihre Begleiterin.